Jugendbildungsstätte Aiki-En
 Jugendschule und Coaching-Internat 

Die Jugendbildungsstätte Aiki-En

Die Jugendbildungsstätte Aiki-En wurde 2005 von der Regierung von Niederbayern genehmigt (SBG VIII § 45 Abs.1 Nr.1) und ging im Juni 2005 in Betrieb.

Mitten in der "bayrischen Toskana" im Landkreis Rottal-Inn befindet sich der ehemalige Rottaler Dreiseithof, der von 2007 bis 2014 renoviert und für die Zwecke der Jugendbildungsstätte ausgebaut wurde. Die Jugendbildungsstätte umfasst ein Schulungsgebäude, ein Internatsgebäude mit Mitarbeiterwohnung, ein Gästehaus und über 6000m² stilvoll angelegter Außenanlagen mit Freizeitflächen, Permakulturgarten und einem Lehrpfad durch das Gelände.

Die Jugendbildungsstätte Aiki-En hat sich konsequent ökologisch ausgerichtet. Die Abwasserklärung findet mittels einer Pflanzenkläranlage statt, beheizt werden alle Gebäude mittels einer Hackschnitzelheizung. Mit der Photovoltaik-Anlage auf den Dächern wirtschaftet die Jugendbildungsstätte CO²-neutral. Die Bewässerung der Permakulturgartenanlage erfolgt über den hauseigenen Brunnen. Dieser speist auch die WC-Anlagen in den Häusern. Durch die innovative EM-Technologie kann in den gesamten Häusern auf aggressive Putz- und Reinigungsmittel verzichtet werden. EM (Effektive Mikroorganismen) kommt darüber hinaus auch in der Bewirschthaftung des Permakultur-Gartens zum Einsatz.

Das Schulungshaus

Das Schulungsgebäude umfasst rund 500 m². Es stehen folgende Räumlichkeiten bereit:

  •  ein Übungsraum (Dojo) (70 m²)
  • ein Seminarraum mit moderner Beameranlage (35 m²)
  • eine großzügige Selbstversorgerküche
  • ein komfortables Stüberl mit Sonnenterasse
  • zwei Umkleiden mit Sanitäranlagen
  • eine Betreuer-Zimmer
  • Werkräume mit Atelier
  • Outdoor-Übungsplatz

Das Internatsgebäude

Das Internat bietet in zwei gemütlichen Wohnbereichen Platz für 12 junge Menschen:

  • 2 abgeschlossene Wohneinheiten mit je 3 Zwei-Bett-Zimmer mit zugehörigem Bad
  • Studienbibliothek
  • Freizeitraum
  • Gesellschaftsraum
  • Mitarbeiterwohnung

Die Gästezimmer

Die Gästezimmer sind so konzipiert, dass sie für vielfältige Anlässe eine einmalige Atmosphäre mit vielfältigen Möglichkeiten bereit halten.

Sie bieten insgesamt bis zu 12 Gästen Platz. Die Gästezimmer sind in abgeschlossene Einheiten von bis zu drei Doppel-/ Einzelzimmern mit jeweils einem komfortablem Bad angelegt. So können sich Familien oder Kleingruppen in einem eigenen Bereich wohl fühlen und sind ungestört.

Die Außenanlagen

6000 m² Permakulturgartenanlage mit:

  • (Sand-) Übungsplatz
  • großem Gemüsegarten
  • klösterlichem Innenhof
  • vielfältigem Obstgarten mit 'Hortus Conclusus'
  • Bachaue mit Weiden-Dom, Molchteich und Zeltplatz


Personal Empowerment: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

 In unserer Arbeit integrieren wir alle Säulen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE):

  • Umweltbildung
  • Gemeinschaft erleben und Gesellschaft gestalten
  • (eigen)verantwortliches ökonomisches Handeln
  • Kulturelle Bildung und Horizonterweiterung durch Studium anderer Kulturen

Nach dem Verständnis der UNESCO ist mit Bildung für nachhaltige Entwicklung eine Bildung gemeint, „die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht? Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“ (UNESCO-Weltaktionsprogramm)

Wir die UNESCO wohl formuliert hat, sind wir der Überzeugung, dass „gute Bildung über reines Faktenwissen hinausgeht, Fähigkeiten und Werte vermittelt und 

  • vorausschauendes Denken,
  • interdisziplinäres Wissen,
  • autonomes Handeln, und
  • Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen fördert.“ 

(Unesco-Welt-Aktionsprogramm)